Herr B. berichtet:
„Seit einiger Zeit schaffe ich nicht mal mehr einen kleinen Spaziergang. Nach wenigen Metern werden die Beine schwer wie Blei.“
Typische Erscheinung bei Verengung des Wirbelkanals. Durch Abnutzungserscheinungen und knöcherne Veränderungen haben die Nerven nicht mehr genug Platz. Es kommt zu Schmerzen oder sogar Lähmungen in den Beinen. Die nach vorn geneigte Haltung bringt meist Erleichterung.
Die Verengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose) wird im CT oder MRT nachgewiesen. Bei nicht sehr starker Einengung kann zuerst eine konservative Therapie mit Medikamenten und entzündungshemmenden Injektionen eingesetzt werden. Helfen diese Maßnahmen nicht, muss der Wirbelkanal mit einem minimalinvasiven Eingriff unter Allgemeinanästhesie erweitert werden.
Unter dem Operationsmikroskop wird mit Einsatz von feinsten Instrumenten der Nervenkanal schonend erweitert. Noch am Tag der Operation können die Patienten wieder aufstehen. Nach vier Tagen können die Patienten das Krankenhaus verlassen. Die früher bedrängten Nerven haben jetzt wieder Platz, und die Schmerzen in den Beinen sind verschwunden. Eine Zeit der Schonung von sechs Wochen ist empfohlen.
Mit freundlichen Grüßen
Salvador Reyes